Immofinanz-Tochter Buwog könnte an die Börse gehen

Immofinanz-Tochter Buwog könnte an die Börse gehen

Aktuell sieht Immofinanz-Chef Zehetner aber keinen Grund, das Tochterunternehmen mit 31.000 Wohnungen für ein IPO vorzubereiten.

Der Chef der börsenotierten Immofinanz-Gruppe, Eduard Zehetner, schließt nicht aus, dass auch die Wohnungstochter Buwog an die Börse gebracht werden könnte. "Alles, was denkmöglich ist, kann grundsätzlich einmal passieren", sagte Zehetner zur Frage einer möglichen künftigen Kapitalmarkttauglichkeit der Tochter zum "Börse-Express". Die Buwog verfügt über rund 31.000 Wohnungen mit 2,41 Mio. Quadratmetern Nutzfläche, die sich auf 1.200 Wohnhäuser verteilen. Aktuell sieht Zehetner allerdings keinen Markt für ein solches IPO.

Die schön länger auch in Internetforen diskutierten Varianten, etwa IPO oder Spin-off, "haben allesamt zum Hintergrund, wie das grobe Missverhältnis zwischen NAV und Aktienkurs beseitigt werden könnte", sagt Zehetner. Erst kürzlich hatte er im Immofinanz-Blog gemeint: "Gelänge es uns, die Buwog in den Augen internationaler Investoren zudem als 'German Residential' zu positionieren, würde das dem Aktienkurs der Immofinanz guttun."

Fondsmanager Martin Rupp von der 3-Banken Generali KAG hatte vorige Woche in einem Interview einen Spin-off der Buwog als möglichen Kurs-Trigger für die Immofinanz bezeichnet. Es sei zwar mehr frommer Wunsch als bald wahr werdende Realität, doch könnte die Buwog bei einem IPO in Deutschland wohl ähnlich hohe Bewertungen erzielen wie derzeit eine GSW oder Deutsche Wohnen, so Rupp.

"Nur beim IPO bekäme die Gesellschaft, also die Immofinanz, Geld, beim Spin-off nicht", sagt Zehetner jetzt. Denn ein Spin-off würde vorsehen, dass die Altaktionäre Aktien des neuen Unternehmens - in dem Fall die Buwog erhalten. Beim IPO hingegen würde die Immofinanz einen gewissen Prozentsatz der Buwog über die Börse abgeben, "sinnvoller Weise wohl mehr als 50 Prozent", so der Konzernchef. Die Immofinanz-Aktionäre könnten von den Erlösen dann, so der "Börse-Express", zum Beispiel via Sonderdividende profitieren.

Zur Zeit sieht Zehetner allerdings keinen Markt für ein IPO: "Es wäre ein ziemlich langer Weg, damit eine derartige Aktion machbar wird".

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