Immer fit: Semperit steigert den Nettogewinn um über 25 Prozent

Immer fit: Semperit steigert den Nettogewinn um über 25 Prozent

Semperit überrascht mit unerwartet guten 9-Monats-Ergebnissen. Die Gewinnzahlen sind ein Viertel bis ein Fünftel höher. Für die nächsten Monate wird eine stabile Auftragslage erwartet.

Wien. Der börsenotierte Kunststoff- und Kautschuk-Produzent Semperit hat am Dienstag mit durchwegs leicht über den Erwartungen liegenden Neunmonats-Ergebnissen überrascht. Der Nettogewinn legte um 25,7 Prozent auf 44,5 Mio. Euro zu, prognostiziert war im Schnitt ein Plus von 24 Prozent. Die Gruppe erwartet eine Fortsetzung der aktuellen Auftragslage über das Jahresende 2013 hinaus.

Allerdings werde in absehbarer Zeit nicht mit einer nachhaltigen Erholung des globalen makroökonomischen Umfelds gerechnet, erklärte Semperit. Das Konzern-EBITDA wuchs um 23,9 Prozent auf 102,0 Mio. Euro, von der APA befragte Analysten hatten im Mittel mit 22 Prozent mehr gerechnet. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg - "trotz wachstumsbedingt höherer Abschreibungen" - um 19,6 Prozent auf 69,0 Mio. Euro, erwartet war ein Zuwachs von 18 Prozent. Der Umsatz konnte in den drei Quartalen prognosekonform um 11,2 Prozent auf 684,4 Mio. Euro erhöht werden.

An den bisherigen Wachstumszielen werde unverändert festgehalten, erklärte Semperit im Ausblick: Im Durchschnitt solle demnach in den Jahren von 2010 bis inklusive 2015 ein zweistelliges Umsatzwachstum erzielt werden. Die von Semperit angestrebte Zielbandbreite bleibt für die EBITDA-Marge unverändert zwischen 12 und 15 Prozent und für die EBIT-Marge zwischen 8 und 11 Prozent. Nach 9 Monaten lag die EBITDA-Marge heuer bei 14,9 (nach 13,4) Prozent, die EBIT-Marge bei 10,1 (9,4) Prozent.

Die Semperit-Gruppe beschäftigt weltweit knapp 10.000 Mitarbeiter, davon mehr als 7.000 in Asien und über 700 in Österreich.

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