HSBC erhöht voestalpine-Kursziel von 29,5 auf 33,0 Euro

Die Wertpapierexperten der HSBC haben nach der Bilanzpräsentation des oberösterreichischen Stahlkonzerns voestalpine vom Vortag ihr Kursziel für dessen Aktie von 29,5 auf 33,0 Euro erhöht. Ihre Anlageempfehlung "Neutral" haben sie hingegen unverändert beibehalten.

Ähnlich den Wertpapierexperten anderer Analystenhäuser strichen auch jene von HSBC neben dem soliden Zahlenwerk für das erste Jahresviertel des schiefen voestalpine-Geschäftsjahres (per Ende Juni) die positiven Aussagen der Geschäftsführung im "Conference Call" nach der Zahlenvorlage hervor. Das Management der voestalpine habe eine neue Rekordstahlproduktion für 2013 und wieder steigende Stahlpreise angekündigt.

Man betrachte die Aktie der voestalpine zwar als jene mit dem niedrigsten Risiko unter europäischen Stahlwerten, führten die HSBC-Experten weiter aus. Jedoch würden sie zyklische, strukturelle und wertmäßige Abwägungen von einer deutlicheren Aufstufung abhalten.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die HSBC-Analysten 2,89 Euro für 2013/14, sowie 3,43 bzw. 4,01 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 1,00 Euro für 2013/14, sowie 1,20 bzw. 1,32 Euro für 2014/15 bzw. 2015/16.

Am frühen Donnerstagnachmittag notierten die voestalpine-Titel an der Wiener Börse mit einem Plus von 4,15 Prozent bei 31,78 Euro.

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