Hohe Abschreibungen belasten Warimpex

Hohe Abschreibungen belasten Warimpex

Der börsenotierte Immobilienentwickler und Hotelbetreiber Warimpex hat seinen Nettoverlust heuer im ersten Quartal infolge von hohen planmäßigen Abschreibungen von 135.000 Euro auf 4,31 Millionen Euro deutlich ausgeweitet.

"Wir haben einen gewaltigen Teil an Abschreibungen von doch ungefähr 18 Millionen Euro durch vier Quartale hindurch - so 4,5 Millionen habe ich im Quartal immer gegen mich", sagte der Unternehmenschef zur APA.

Die Rückkehr in die Gewinnzone soll im Gesamtjahr 2013 nicht zuletzt dank der Veräußerung von zwei Hotels in CEE gelingen, die den Angaben zufolge bereits in Verhandlung sind und noch heuer abgeschlossen werden sollen. "Durch die Verkäufe kompensiert sich einiges", so Jurkowitsch. Zudem seien das zweite und das dritte Quartal auch die stärkeren Hotelgeschäftsmonate des Jahres. 2012 hatte sich der Gesamtperiodengewinn dank des Anteilsverkaufs am Warschauer Hotel InterContinental verdoppelt.

Im ersten Quartal 2013 ging der Gesamtumsatz der Warimpex gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 5 Prozent auf 13,09 Millionen Euro zurück - im Segment Hotels & Resorts sanken die Erlöse um 3 Prozent auf 11,89 Millionen Euro, im Segment Development & Asset Management brachen sie um 25 Prozent auf 1,2 Millionen Euro ein.

Die Developmentleistungen seien infolge der Fertigstellung des Bürohauses Le Palais Offices in Warschau rückläufig gewesen. Die Hotelumsätze liegen dem CEO zufolge in den beiden nun folgenden Quartalen "in der Regel um rund ein Drittel über dem ersten Quartal und auch das vierte Quartal lag zuletzt deutlich über den Ergebnissen des Jahres".

Lukratives Projektgeschäft

Die Erträge aus dem Verkauf von Projektgeschäften verfünffachten sich heuer in den ersten drei Monaten fast von 319.000 auf 1,56 Millionen Euro. Dank der Veräußerung des 50-Prozent-Anteils am Hotel angelo in München an den Joint-Venture-Partner UBM kletterte der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 932.000 auf 2,12 Millionen Euro. Der operative Gewinn (EBIT) drehte von minus 1,51 Millionen Euro auf plus 65.000 knapp in den positiven Bereich.

Ende Februar 2013 sei mit der russischen Sberbank eine Einigung zur Refinanzierung eines 37 Millionen Euro schweren Kredits für zwei Hotels am internationalen Flughafen Jekaterinburg - das 4-Sterne-Hotel angelo sowie das 3-Sterne-Haus Liner - erzielt worden. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten halbierten sich dadurch per Ende März 2013 gegenüber Ende Dezember 2012 von knapp 80 auf rund 36 Millionen Euro. Ebenfalls im Februar brachte die Warimpex in Polen eine Anleihe unter, der "aufgrund des expliziten Investoreninteresses" bereits im April eine Wandelanleihe folgte. Das Unternehmen erlöste dabei insgesamt etwa 21,8 Millionen Euro.

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