Hochwasser: Nettokosten für die Vienna Insurance im Millionenbereich

Hochwasser: Nettokosten für die Vienna Insurance im Millionenbereich

Die Hochwasserkatastrophe in weiten Teilen Zentral- und Osteuropas trifft den Versicherungskonzern Vienna Insurance hart. Nach ersten Schätzungen kommen auf den Konzern dadurch Nettokosten von 40 bis 45 Millionen Euro zu, wie ein Sprecher am Dienstag erklärte. Das ist doppelt so viel wie bei der letzten großen Flut im Jahr 2002 - und entspricht einem Zehntel des Vorjahresgewinns. An der Börse gab die Aktien daraufhin 1,5 Prozent nach.

Die Vienna Insurance ist der größte Versicherungskonzern in Österreich und Tschechien. Wie groß der Schaden letztlich tatsächlich ausfalle, lasse sich noch nicht abschätzen. "Viele Kunden konnten die Schäden noch nicht melden und die Aufräumarbeiten sind noch am Laufen", erklärte der Sprecher. Bislang hätten vor allem Kunden in Österreich und Tschechien Schäden gemeldet. Wie sich die Lage in der Slowakei, Ungarn und weiteren Donau-Staaten entwickle, sei offen. Details will der Konzern zur Halbjahresbilanz Ende August veröffentlichen. Im gesamten vergangenen Jahr hatte die Vienna Insurance unter dem Strich knapp 450 Millionen Euro verdient - mehr als die Hälfte davon in Osteuropa.

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Alle aktuellen und historischen Unternehmens-Kennzahlen zur Vienna Insurance Group finden Sie auf: www.trendtop500.at .
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Das Hochwasser hatte in den vergangenen Wochen weite Teile Europas in Atem gehalten. Viele Flüsse traten über die Ufer - unter anderem die Elbe und die Donau - und richteten im Umland große Schäden an.

Auch die deutschen Versicherer rechnen damit, dass das Hochwasser mehr Schaden angerichtet hat, als die Flutkatastrophe 2002, die die Branche 1,8 Milliarden Euro gekostet hatte.

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