Gewinnrückgang bei der Voestalpine: Der Stahlkonzern schraubt seine Ziele herunter

Gewinnrückgang bei der Voestalpine: Der Stahlkonzern schraubt seine Ziele herunter

Die Voestalpine musste den ersten drei Quartalen ihres Geschäftsjahres 2013/14 einen Gewinnrückgang hinnehmen. Das operative Ergebnis (Ebit) ging gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,6 Prozent auf 573 Mio. Euro zurück.

Der Stahl- und Verarbeitungskonzern Voestalpine hat nach einem Gewinnrückgang in den ersten drei Quartalen seine Prognose für das Gesamtjahr nach unten revidiert. Für das bis Ende März laufende Geschäftsjahr 2013/14 werde nun ein operativer Gewinn (Ebit) etwas unter dem Vorjahreswert von 850 Millionen Euro erwartet, teilten die Österreicher am Dienstag mit.

Der Betriebsgewinn schrumpfte von Oktober bis Dezember um 5,6 Prozent auf 573 Millionen Euro. Die Erlöse gingen um drei Prozent auf 8,4 Milliarden Euro zurück. Im dritten Quartal sei jedoch die Talsohle durchschritten worden, hieß es. Der Linzer Konzern erwartet für das Schlussquartal angesichts des jüngsten Pipeline-Auftrages für South Stream und einer Belebung der Geschäftstätigkeit in den meisten Industriesegmenten auch eine Verbesserung der Ergebnisse.

Aufwärtsbewegung im vierten Quartal

Im vierten Quartal rechnet die voestalpine dank Pipeline-Aufträgen und einer Belebung der Geschäftstätigkeit in den meisten übrigen Industriebereichen nach dem Jahreswechsel mit einem "ergebnismäßigen Turnaround". Das operative Jahresergebnis der voestalpine im Gesamtjahr 2013/14 (per Ende März) werde aber voraussichtlich unter jenem des Vorjahres liegen. "Für das Geschäftsjahr 2013/14 zeichnet sich vor dem Hintergrund einer leicht verbesserten Gesamtkonjunktur aus heutiger Sicht ein etwas unter dem Vorjahresniveau liegendes Ergebnis (Ebita, Ebit) ab", so Konzernchef Wolfgang Eder. Die Abweichung sei "zur Gänze auf die das gesamte Jahr über anhaltende, extreme Marktschwäche in großen Teilen des konventionellen Energiebereiches (Öl- und Gastransport, Kraftwerksbau) zurückzuführen".

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