Frauenthal will auf Einkaufstour gehen

Frauenthal will auf Einkaufstour gehen

Automobilsektor wird heuer 10 bis 15 Prozent weniger umsetzen

Die Frauenthal-Gruppe will durch weitere Zukäufe binnen Jahresfrist in den verbliebenen beiden Bereichen wachsen oder ein drittes Standbein erwerben. Man habe durch den Verkauf des Katalysatorensparte 80 Mio. Euro an liquiden Mitteln, gesucht werden primär Unternehmen mit einem Umsatz von 150 bis 200 Mio. Euro. Beim Ausblick für das Gesamtjahr 2012 gab sich Vorstand Hans-Peter Moser zurückhaltend, das Ergebnis von 2011 werde nicht erreicht, so seine Prognose vor Journalisten. Trotz der hohen liquiden Mittel werde es keine Sonderdividende geben, man bleibe bei der konstanten Dividendenpolitik.

Falls wieder eine dritte Division dazukommen sollte, dann nur wenn die Chance besteht, mit dem Unternehmen Marktführer in einer Nische zu werden. Dass erst kürzlich mit dem Verkauf der Katalysatorensparte das dritte Standbein verkauft wurde, liege daran, dass die Sparte zu klein war um eine wettbewerbsfähige Position einzunehmen. Andere Verkaufsgründe habe es nicht gegeben, betonte Moser. Zukäufe im Wachstumsmarkt China seien nicht angedacht, vielmehr wolle man sich im eigenen "Kulturkreis" umsehen.

Im Automobilsektor bekomme man die weltweite Krise zu spüren. "Die Exportmärkte in Südamerika leiden und in China schwächt er sich ab", so Moser. In Europa wiederum gäbe es ein klares Nord-Süd-Gefälle. Insgesamt erwartet Moser in diesem Bereich einen Umsatzrückgang von 10 bis 15 Prozent.

Durch den Verkauf der Division Wabenkörper kam es auch zu einer personellen Rochade: Moser gibt mit 1. Juli seine Verantwortung für den Automobilsektor an Vorstandskollegen Martin Sailer ab. Moser bleibt weiter für SHT verantwortlich und übernimmt dort den Aufsichtsratsvorsitz. Zudem ist er für den neuen Bereich Business Development verantwortlich. Sailer bleibt weiterhin Finanzchef der in Wien börsenotierten Gruppe.

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