Flughafen Wien - Analysten sehen Umsatzsteigerung im dritten Quartal

Die Analysten der Erste Group, von Nomura Equity Research und der Raiffeisen Centrobank (RCB) erwarten für die am Donnerstag anstehenden Neunmonats-Zahlen von Flughafen Wien eine deutliche Verbesserung des Nettogewinns. Auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sollte kräftig steigen, während die umsatzseitigen und operativen Steigerungen geringer ausfallen dürften.

Da im dritten Quartal 2012 erstmals der neue Terminal Check-in 3 (Skylink) in Vollbetrieb konsolidiert wird, seien die Neunmonats-Zahlen nur schwer vergleichbar, schrieb Erste Group-Expertin Martina Valenta. Weiters verwies Bernd Maurer von der RCB darauf, dass im dritten Quartal 2011 Wertberichtigungen auf den neuen Terminal, den Flughafen Kosice und Investmentanteilein der Höhe von 74 Mio. Euro das Ergebnis beeinflusst hätten.

Trotz der schwierigen Vergleichbarkeit dürfte der Umsatz auf Neunmonatssicht um sieben Prozent auf 464,13 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zulegen, wie aus der Konsensschätzung hervorgeht. Hier dürften laut Experten die gestiegenen Passagierzahlen gestützt haben, die bereits für das dritte Quartal vorgelegt wurden.

Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) beträgt die Schätzung im Schnitt 175 Mio. Euro, das entspricht einem Plus von elf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Peter Larkin von Nomura Research sieht die Kosten nun doch langsamer wachsen als bisher erwartet und rechnet daher mit etwas stärkeren Verbesserungen beim Ebitda als Erste und RCB.

Das Ebit sollte durchschnittlich um 66 Prozent auf 104,5 Mio. Euro steigen und der Nettogewinn wird im Konsens um 243 Prozent höher bei 69,38 Mio. Euro geschätzt. Beim Ebit und beim Gewinn sei die Vergleichbarkeit der beiden Perioden besonders gering, hieß vonseiten der Analysten. Larkin (Nomura) sieht den Nettogewinn von höheren Abschreibungen und Zinskosten unter Druck. Erste-Expertin Valenta verwies ebenfalls auf höhere Betriebskosten, beginnende Abschreibung sowie höherem Zinsaufwand als Belastungsfaktoren.

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