Erste Stiftung stößt Erste-Aktien ab

Erste Stiftung stößt Erste-Aktien ab

Durch den Verkauf eines Anteils am Grundkapital von bis zu 3,55 Prozent werde der durch die Stiftung kontrollierte Anteil an der Bank auf rund 20,2 Prozent sinken, teilte die Erste Group Montagabend in einer adhoc-Aussendung mit. Die Stiftung bleibe auch damit wichtigster Kernaktionär der Erste Group.

Durch den Verkauf würden die Verbindlichkeiten der Stiftung von knapp einer Milliarde Euro wesentlich reduziert, sagte ein Sprecher der Bank auf Anfrage der APA.

Zu Börsenschluss notierte die Erste Group-Aktie bei 17,67 Euro, sie hatte heute 1,76 Prozent zugelegt. Zum aktuellen Kurs würde die Stiftung für die 14 Mio. Aktien somit knapp 250 Mio. Euro lukrieren.

Mit dieser Transaktion schließe die Stiftung ein im Frühjahr 2012 von den Gremien beschlossenes Verkaufsprogramm. Weitere Verkäufe seien nicht geplant.

Der Verkauf der Aktien werde im Wege eines "Accelerated Bookbuilt Offering" (ABO) an internationale und österreichische institutionelle Investoren erfolgen. Die Transaktion wird von Goldman Sachs International und der Erste Group als Joint Bookrunners begleitet.

Die spanische CaixaBank, der zweitgrößte Aktionär der Erste Group, hat vor kurzem bereits ein Aktienpaket von einer Million Erste Group-Aktien von der Erste Stiftung erworben. Sie hat dadurch ihren im Zuge des Aktientausches mit dem Großteil der Minderheitsaktionäre der rumänischen BCR im März 2012 verwässerten Anteil wieder auf knapp unter 10 Prozent aufgestockt, heißt es in der Aussendung.

Börse

Neues Börsegesetz bringt Erleichterungen für Unternehmen

Die Voestalpine liefert 120.000 Tonnen Bleche für den Bau der South Stream Pipeline von Russland nach Österreich.
#ukraine #south stream #russland #putin #omv
 

Börse Wien

Voestalpine ist bei South Stream als Lieferant im Geschäft

Der Plan soll mit einer 375 Millionen Euro schweren Umtauschanleihe gelingen.
#immofinanz
 

Börse Wien

Immofinanz bereitet Teilausstieg aus Buwog vor