Erste Group setzt in der Ukraine 250 Millionen Euro in den Sand

Erste Group setzt in der Ukraine 250 Millionen Euro in den Sand

Seit Beginn der Geschäftstätigkeit im Jänner 2007 in der Ukraine bis heute habe sich ein Verlust von 250 Mio. Euro angehäuft, sagte eine Banksprecherin Donnerstagnachmittag zur APA.

Das finanzielle Schlamassel begann vor fast genau sechs Jahren: Die Erste Group hatte im Jänner 2007 die ukrainische Bank "Prestige" um 79,8 Mio. Euro gekauft. In den nächsten Jahren fanden einige Kapitalerhöhungen statt. Die Ukraine-Tochter habe auch operativ Verluste eingefahren. "Insgesamt schließen wir das Ukraine-Geschäft mit Verlust ab", sagte die Sprecherin.

Die Bank wird nun an die Eigentümer der ukrainischen Fidobank verkauft.

Erste-Chef Andreas Treichl hatte im Dezember 2006 anlässlich des Zukaufs die Ukraine als "aussichtsreichen Markt" bezeichnet. Die Erwartungen haben sich für die Erste aber nicht erfüllt.

Auch andere westliche Banken haben sich zuletzt aus dem ukrainischen Markt zurückgezogen. Die deutsche Commerzbank verkauft ihr Geschäft an lokale Geschäftsleute, während die schwedische SEB und die Swedbank ihr Privatkundengeschäft eingedampft haben.

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