Erste Group bleibt ungarischer Tochter treu

Erste Group bleibt ungarischer Tochter treu

Das Institut stehe zu seiner ungarischen Tochter und sei zuversichtlich, dass diese mit ihrer neuen Strategie in absehbarer Zeit wieder schwarze Zahlen schreibe, erklärte die Bank am Montag. Die ungarische Erste-Tochter hat in den ersten neun Monaten 2013 einen Verlust von mehr als 100 Mio. Euro geschrieben.

Geldhäuser leiden unter der mauen Wirtschaftsentwicklung und den harten Auflagen in dem Land. Die Institute müssen dort unter anderem eine relativ hohe Bankenabgabe berappen. Zudem fürchten sie, dass die Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban sie ein zweites Mal zwingen wird, Fremdwährungskredite in Forint-Darlehen umzuwandeln - den Banken würde das erneut hohe Verluste einbringen.

BayernLB muss sich von MKB trennen

Der ungarische Zentralbankchef György Matolcsy hatte deshalb kurz vor Weihnachten die Vermutung geäußert, dass sich vier Banken in den nächsten in sechs bis 18 Monaten aus dem osteuropäischen Land zurückziehen werden. Neben der Ersten sind in Ungarn unter anderem die österreichische Raiffeisen Bank International, die italienische UniCredit sowie die BayernLB -Tochter MKB aktiv.

Die BayernLB muss sich auf Druck der EU-Wettbewerbshüter im Gegenzug für Staatshilfen von der MKB trennen. Die Raiffeisen prüft einen Rückzug aus dem Land - ebenso wie aus der Ukraine und Slowenien. UniCredit hat ebenfalls angekündigt, bei neuerlichen Belastungen ihre Aktivitäten zu überdenken.

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