Die RBI buhlt um Investoren – auch externe

Die RBI buhlt um Investoren – auch externe

Wie aus der Tagesordnung für die RBI-Hauptversammlung am 26. Juni in Wien hervorgeht, wird die Bank um die Zustimmung zur Ausgabe 20 Mio. neuer Aktien ersuchen, was zehn Prozent des Grundkapitals entspricht.

“Durch den teilweisen Ausschluss des Bezugsrechtes bei einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlage wird es der Gesellschaft daher ermöglicht, im Falle eines Finanzierungsbedarfs strategische Investoren oder einen gänzlich neuen Anlegerkreis von institutionellen Finanzinvestoren direkt anzusprechen”, heißt es in der Einladung zur Hauptversammlung.

“Das ist ein reiner Vorratsbeschluss und es gibt keine konkreten Pläne”, sagte die Leiterin des Investor Relations Susanne Langer am Freitag in Hinblick auf externe Investoren. “Wir versuchen, so flexibel zu sein, wie es geht.” Das Institut wird auch um die Zustimmung zur Emission von Aktien über Bezugsrechte ersuchen.

Die Raiffeisen Bank hat die schwächste Kapitalquote aller großen Banken, die in Osteuropa aktiv sind, wie Eleni Papoula, Analystin der Berenberg Bank, feststellt. Die harte Kernkapitalquote liegt bei 10,6 Prozent. Dabei zu berücksichtigen sind 1,75 Mrd. Euro staatlicher Hilfe und 750 Mio. Euro nicht stimmberechtigten Kapitals, das von den Aufsichtsbehörden ausgeschlossen wird. Nach den strengeren Richtlinien gemäß Basel III sinke die Kennzahl auf 7,5 Prozent, wie Papoula in einem Kommentar am Donnerstag geschrieben hat. Die UniCredit SpA’s komme dagegen auf 9,6 Prozent und die Erste Group Bank AG auf neun Prozent.

Die Analystin bezeichnete die Kapitaldecke als schwächsten Punkt der Bank und empfiehlt die Aktie zum Verkauf. “Die organische Kapitalgenerierung wird nicht ausreichen, der Raiffeisen den Aufbau eines Kapitalpuffers zu erlauben. Aus unserer Sicht ist eine Kapitalerhöhung notwendig.”

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