Die ÖVAG baut über 200 Millionen Verlust

Die ÖVAG baut über 200 Millionen Verlust

Einfach zum Nachschenken: Die teilstaatliche Volksbanken-AG ist ein Fass ohne Boden. 2013 schreibt die Bank wieder Verluste von über 200 Millionen Euro. Bald könnte sie erneut Staatshilfe brauchen.

Wien - Die teilstaatliche Volksbanken AG (ÖVAG) wird heuer mehr als 200 Mio. Euro Verlust schreiben. Grund dafür sind nach Bankangaben höhere Abschreibungen auf Beteiligungen - darunter für das Rumänien-Bankgeschäft, auf Immobilien, aber auch auf den RZB-Anteil. Die Bank könnte bald einen Nachschlag an Staatsgeld brauchen.

2012 lag der Verlust nach teuren Abschreibungen auf faule Kredite im ÖVAG-Einzelabschluss bei 131 Millionen Euro. Der nun absehbare höhere Verlust frisst auch wieder an der Kapitalquote.

Die Bank hat neben der Verlust-Ankündigung am Donnerstagabend auch berichtet, dass ihr die Finanzmarktaufsicht eine Eigenmittelquote samt Risikokapitalpuffer von 13,6 Prozent abverlangen wird. Ab wann genau, stand heute Abend nach ÖVAG-Angaben noch nicht fest, ein Bescheid der Aufsicht wird nach APA-Informationen Ende Jänner erwartet. Der jetzige Verlust kürzt die im Volksbankenverbund zum 31. Oktober genannte Eigenmittel (nach "Basel II" wurden 15 Prozent genannt) jedenfalls um mehr als 200 Millionen Euro. "Für die Abdeckung eines möglichen Kapitalbedarfs werden weitere Kapitalmaßnahmen geprüft", hieß es am Donnerstagabend in einer Pflichtmitteilung. Ein neuer Staatskapitalbedarf werde nicht ausgeschlossen, so das Institut auf Anfrage.

Schon im Vorfeld der heutigen Mitteilung war für die ÖVAG für 2014 mit weiterem Staatshilfebedarf gerechnet worden. Seit dem Frühjahr 2012 ist der Staat mit 43 Prozent Teilhaber der Bank, die damals aufgefangen werden musste.

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