Die größten Deals von Ronny Pecik

Die größten Deals von Ronny Pecik

Investor Ronny Pecik wird seinen Telekom-Austria-Anteil von 21 Prozent an den mexikanischen Milliardär Carlos Slim verkaufen. Damit kann er seine Liste an Gewinn bringenden Firmendeals um ein Unternehmen erweitern.

Hier ein Überblick über einige seiner wichtigsten Deals, mit denen sich Pecik in Österreich und der Schweiz einen Namen als Firmenjäger gemacht hat:

BÖHLER-UDDEHOLM
2001 stieg Pecik gemeinsam mit dem Rechtsanwalt Rudolf Fries dem vor der Privatisierung stehenden österreichischen Edelstahlhersteller Böhler-Uddeholm ein. Die Investoren stockten ihren Anteil auf mehr als 25 Prozent auf, bevor sie nach rund einem Jahr mit Gewinn ausstiegen. Mittlerweile gehört Böhler-Uddeholm dem Stahlkonzern Voestalpine.

VA TECH
Im Frühjahr 2003 übernahm Pecik gemeinsam mit seinem damaligen Partner Mirko Kovats gut 19 Prozent am Anlagenbauer VA Tech. Nach einem sukzessiven Ausstieg reichte er sein verbleibendes Paket an den Münchener Technologiekonzern Siemens weiter, der die Firma daraufhin vollständig übernahm.

OERLIKON
Im Februar 2005 stieg Peciks Beteiligungsgesellschaft Victory beim angeschlagenen Schweizer Technologiekonzern Oerlikon - der damals noch unter dem Namen Unaxis firmierte - ein und baute über die Zeit eine Mehrheitsbeteiligung auf. Im Jahr 2008 verkaufte Victory sein Paket an den zweiten Großaktionär, den russischen Milliardär Viktor Vekselberg. Oerlikon schrammte 2010 knapp an einem Zusammenbruch vorbei. Vekselberg entging im Zusammenhang mit seinem Einstieg nur knapp einer Millionenbuße. Das Bundesstrafgericht sprach ihn schließlich von dem Vorwurf frei, beim Aufbau seiner Beteiligung börsenrechtliche Meldepflichten verletzt zu haben.

SULZER
2007: Ein weiteres Geschäft mit Vekselberg machte Pecic bei Sulzer. Gemeinsam stiegen sie im April bei dem Maschinenbauer aus Winterthur ein. Im August verkaufte Victory seine Hälfte des rund 32-prozentigen Pakets an den russischen Oligarchen. Auch diese Transaktion hatte ein rechtliches Nachspiel wegen des Verdachts auf Verletzung von Meldepflichten beim Beteiligungsaufbau: Vekselberg und Pecik wurde ein Verstoß gegen das Börsegesetz zwar nicht nachgewiesen, doch die Beteiligten leisteten eine Wiedergutmachung in Höhe von zehn Millionen Franken. Außerdem kostete die Transaktion den Chef der Zürcher Kantonalbank (ZKB) seinen Posten: Die Sulzer-Hausbank hatte Victory und Renova beim Aufbau ihres Pakets geholfen.

ASCOM
2007: Im Mai verkaufte Peciks Beteiligungsgesellschaft Victory ein Paket des Schweizer Telekom-Ausrüsters Ascom an die ZKB. Victory, die zeitweise ein Viertel der Anteile des Berner Unternehmens besaß und sich über die Gründe für den Ausstieg nach nur vier Monaten bedeckt hielt, stufte Ascom als "hervorragendes Investment" ein.

TELEKOM AUSTRIA
Ab Herbst 2011 baute Pecik gemeinsam mit seinem ägyptischen Finanzpartner Naguib Sawiris über Optionen ein Paket von rund 21 Prozent an der Telekom Austria auf. Mitte Juni 2012 stieß er es an den mexikanischen Mobilfunkkonzern America Movil ab.

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