Deripaska stockt bei der Strabag auf

Deripaska stockt bei der Strabag auf

Am Weg zum 25-Prozent-Teilhaber: Der russische Oligarch Oleg Deripaska hat seinen Anteil an der Strabag wieder auf knapp 20 Prozent aufgestockt.

Deripaska und die Strabag - das ist eine komplizierte Beziehung. Der schwerreiche Russe, der zum Kreis der Oligarchen gezählt werden, die ohne poilitisch aktiv zu sein Russlands Wirtschaft kontrollieren, war im April 2007 mit über einer Milliarde Euro bei der Strabag eingestiegen und hatte sich damit 25 Prozent des Baukonzerns gesichert.

Im Zuge der Wirtschaftskrise musste Deripaska seine mit Krediten finanzierte Beteiligung wieder abgeben, erhielt aber die Option, die Anteile wieder zurückzukaufen.

2010 kaufte sich Deripaska wieder mit 17 Prozent bei der Strabag ein. Jetzt hat er seinen Anteil an dem Baukonzern auf knapp 20 Prozent erhöht. Über die Investment-Gesellschaft Rasperia Trading Ltd hält der Russe seit Freitag wieder 19,4 Prozent an der Strabag, berichtete der Baukonzern am Samstag auf seiner Internetseite.

Wie aus Stimmrechtsmitteilungen auf der Homepage der Finanzmarktaufsicht hervorgeht, kaufte Rasperia Trading der Haselsteiner Familienstiftung am 15. Januar rund 343.000 Strabag-Titel zu 19,25 Euro je Aktie ab. An der Wiener Börse waren die Strabag-Aktien mit 22,10 Euro ins Wochenende gegangen.

Deripaska will offenbar unbedingt wieder seinen 25-Prozent-Anteil. Er kann noch bis Juli 2014 von Kernaktionären weitere Aktien an Strabag übernehmen und seinen Anteil damit bis auf 25 Prozent ausbauen. Dass es dazu kommt ist wahrscheinlich, denn im Gegenzug wurde die Strabag mit 25 Prozent bei dem zu Deripaskas Investment-Gesellschaft Basic Element gehörenden russischen Baukonzern Transstroy beteiligt.

Deripaska ist für die Strabag ein strategisch wichtiger Partner im Ostgeschäft. Der Milliardär hat beste Kontakte zu Regierungskreisen und kann dem österreichischen Baukonzern viele Türen öffnen.

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