Dem Cash Flow der Telekom Austria geht's an den Kragen

Aus einem dem Magazin vorliegenden internen Dossier der TA gehe hervor, dass sich der Free Cash Flow bis 2015 von ursprünglich 1,7 Mrd. Euro auf 630 Mio. Euro verringert, hieß es am Samstag in einer Vorab-Meldung.

Dem Cash Flow der Telekom Austria geht's an den Kragen

Demnach geht das teilstaatliche Unternehmen allein 2013 von einem negativen Cash Flow von 362 Mio. Euro aus. Zuvor war man von einem Plus von 577 Mio. Euro ausgegangen. Laut "profil" waren die ursprünglichen Berechnungen erst Anfang des Jahres erstellt worden.

Den Grund für die drastischen Korrekturen innerhalb von nur zehn Monaten wollte die Telekom laut "profil" nicht kommentieren: "Es ist aus unserer Sicht wenig sinnvoll, unterschiedliche Szenarien, die noch dazu in einen so dynamischen Markt wie dem unseren häufig angepasst werden, öffentlich zu diskutieren", sagte TA-Sprecher Peter Schiefer gegenüber dem Magazin. Keine Kenntnis von dem neuen Papier hat bisher der Aufsichtsrat: "Das ist mir völlig neu. Diese Zahlen wurden vom Vorstand bisher in keiner Sitzung präsentiert", sagte Aufsichtsrats-Vizevorsitzender Ronny Pecik laut "profil".