Brezinschek: "Wertpapier-KESt hat Wiener Kapitalmarkt vollends abgetötet"

Brezinschek: "Wertpapier-KESt hat Wiener Kapitalmarkt vollends abgetötet"

Die Börse werde als "Teufelswerk" hingestellt, doch benötigten die Unternehmen einen funktionierenden Kapitalmarkt, um ihr Wachstum finanzieren zu können, sagte Brezinschek in einem "Kurier"-Interview von Donnerstag, in dem er auch die Abschaffung der Wertpapier-KESt verlangte.

Die Wertpapier-KESt habe, so Brezinschek, den Wiener Kapitalmarkt "vollends abgetötet". In den vergangenen vier, fünf Jahren habe "die Politik ein kapitalmarktfeindliches Klima aufgebaut". Es gebe an der Wiener Börse praktisch keine Privatanleger mehr. Man müsse der Bevölkerung erklären, dass ein funktionierender Kapitalmarkt Wachstum und Beschäftigung schaffe, so der Chefvolkswirt der Raiffeisen Bank International (RBI).

Auch ein neues Angebot sei an der Börse nötig: "Eine Privatisierungswelle wäre nötig. Da könnten drei bis vier Milliarden Euro an Volumen an die Börse gebracht werden", so Brezinschek. An den Energieversorgern zum Beispiel könnte man eine breite Bevölkerungsschicht beteiligen und zugleich das Staatsbudget entlasten. "Das wünsche ich mir von der nächsten Regierung. Und dass sie die Wertpapier-KESt abschafft. Denn die hat den Wiener Kapitalmarkt vollends abgetötet."

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