Biotech-Fusion: Aus Intercell und Vivalis wird Valneva

Biotech-Fusion: Aus Intercell und Vivalis wird Valneva

Der österreichische Impfstoffhersteller Intercell und die französische Vivalis schließen sich zu einem Biotechunternehmen names Valneva zusammen.

Beide Konzerne teilten am Sonntagabend mit, die Aufsichtsräte hätten dem Schritt zugestimmt. Durch die Verschmelzung erhielten Intercell-Aktionäre 13 neue Vivalis-Stammaktien und 13 neue Vorzugsaktien für 40 Intercell-Anteilsscheine. Das entspreche einem Aufschlag von 31,7 Prozent auf den durchschnittlichen Aktienkurs der vergangenen drei Monate.

Die Aktionäre und Regulierungsbehörden müssen dem Zusammenschluss noch zustimmen. Der Abschluss der Fusion sei für Mai 2013 erwartet, hieß es weiter. Danach beabsichtige Valneva eine Kapitalerhöhung in Höhe von 40 Millionen Euro mit anteilsmäßigem Bezugsrecht für alle Aktionäre.

Der Impfstoffhersteller Intercell steckt wegen schleppender Verkäufe in den roten Zahlen. Im dritten Quartal verbuchte das Unternehmen einen Nettoverlust von 7,5 nach 7,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr hatten die Wiener unter dem Strich einen Verlust zwischen 20 und 24 Millionen Euro prognostiziert.

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