Bene: Halbes Grundkapital aufgezehrt

Bene: Halbes Grundkapital aufgezehrt

Aufgrund der laufenden Beobachtung der bilanziellen Situation des Geschäftsjahres 2012/13 (per 31.1.) sei "anzunehmen, dass das Eigenkapital den Wert des halben Grundkapitals unterschritten hat", teilte die Bene AG am Donnerstagabend mit. Die Sanierung laufe aber plangemäß, fügte das Unternehmen hinzu.

Der Büromöbel-Hersteller kämpft seit längerem mit Verlusten und wechselte daraufhin im Dezember den kompletten Vorstand aus.

In den ersten drei Quartalen 2012/13 - von Februar bis Oktober - war der Umsatz um 16 Prozent auf 153,9 Mio. Euro gestiegen, die Verluste betrugen unter dem Strich aber 7,8 Mio. Euro nach einem negativen Periodenergebnis von 4 Mio. Euro Jahr davor. Die Bekanntgabe der Bilanzzahlen für das gesamte Geschäftsjahr ist erst für 16. Mai terminisiert.

Dass voraussichtlich das halbe Grundkapital unterschritten ist, führt der Büromöbelhersteller Bene vor allem auf das Ergebnis des abgelaufenen Wirtschaftsjahres 2012/13 (per 31.1.) sowie Einmalkosten der aktuellen Restrukturierung zurück.

Der Vorstand habe mit den Vorbereitungen zur Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung begonnen - wie dies § 83 Aktiengesetz vorsieht -, dort werde der Vorstand den Verlust in Höhe des halben Grundkapitals anzeigen, hieß es Donnerstagabend in einer Ad-hoc-Aussendung. Laut Homepage beträgt das Grundkapital 24,35 Mio. Euro.

Der Bene-Vorstand betont, dass die Sanierung der Gruppe plangemäß verläuft. "Die Liquiditätssituation sowie die operative Geschäftstätigkeit der Gruppe sind dadurch nicht beeinträchtigt", heißt es.

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