Bei Ottakringer sprudelt der Umsatz

Bei Ottakringer sprudelt der Umsatz

Im Inland konnte Ottakringer um 12,5 Prozent mehr Bier verkaufen, und auch in Ungarn zieht die Nachfrage wieder an.

Die Wiener Brauerei freut sich über gesteigerte Umsätze im ersten Quartal: Während die Österreicher im Jahresvergleich insgesamt nur marginal – nämlich um 0,7 Prozent – mehr Bier tranken, legte der Ottakringer Absatz kräftig zu: Im Inland konnte das Unternehmen um 12,5 Prozent mehr Bier verkaufen (112.992 Hektoliter), im Ausland stieg die Nachfrage nach Wiener Gerstensaft um 7,6 Prozent. Der Umsatz im Geschäftsfeld Brauereien stieg um 12,8 Prozent auf 20,2 Millionen Euro.

Im Geschäftsfeld Mineralwasser stieg der Umsatz um 2,9 Prozent auf 21,6 Millionen Euro. Insgesamt wurde der Konzernumsatz von 45,16 Millionen Euro auf 48,64 Millionen Euro gesteigert.

Ungarn hat mehr Durst

Besonders erfreut zeigt sich das Unternehmen bei der Bekanntgabe der Zahlen, dass es auch im krisengeschüttelten Ungarn bei der Brauerei Pecs Zeichen der Entspannung gibt – der Verkauf zieht im östlichen Nachbarland ordentlich an. Im Jahr 2013 wurde in Pecs die Geschäftsführung ausgewechselt, diese Entscheidung trägt nun Früchte.

Allerdings relativiert das Unternehmen die Zahlen: Bei den heurigen Steigerungen im Umsatz sei zu beachten, dass ein nicht unwesentlicher Teil auf ein vergleichsweise schlechtes Vergleichsquartal Anfang 2013 zurück zu führen ist. „Es kann also nicht davon ausgegangen werden, dass sich die aktuell starke Wachstumsrate auch in den nächsten Quartalen fortsetzen wird“, heißt es in einer Aussendung des Unternehmens.

Für das Gesamtjahr 2014 wird im Segment Bier mit einem Umsatzanstieg und einer Verbesserung im operativen Ergebnis gerechnet. Nicht abschätzbar sei aber die Kursentwicklung des ungarischen Forints, die das Ergebnis beeinflussen könnte. Für den Gesamtkonzern wird mit einem leichten Umsatzanstieg gerechnet, das Konzernergebnis wird ungefähr auf dem Niveau des Jahres 2013 liegen.

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