Aus für Marke Sport Eybl und Sport Experts

Aus für Marke Sport Eybl und Sport Experts

Britische Sports Direct stampft Traditionsmarken Eybl und Experts ein. Die Markennamen werden schon bald von den Filialen verschwinden. Das Oberösterreichische Unternehmen wird ab sofort komplett von Großbritannien aus gesteuert. Details zu Standorten, Jobs und Sortimenten gibt es noch nicht.

In einer ersten Welle wird nun eine Sport Eybl und sieben Sports-Experts-Filialen in das Sports-Direct-Design umgebrandet. "Darüber hinaus liegen uns keine neuen Informationen bezüglich marken-, standort- und sortimentsstrategischer Entscheidungen aus England vor", so Geschäftsführer Mike Weccardt am Freitag.

Der Sporthändler betreibt mit rund 1.900 Mitarbeitern in Österreich 16 Sport-Eybl-Filialen und 34 Sports-Experts-Standorte sowie drei Sports-Experts-Geschäfte in Deutschland. Sports Direct reüssierte in Großbritannien und in Folge in Europa als Sporthandels-Diskontermarke mit dem Fokus auf Textilien und Sportschuhe. "Sicherlich wird im Sortiment noch der eine oder andere traditionsreiche Aspekt bestehen bleiben, aber dieses Unternehmen wird sich von Grund auf erneuern", skizzierte Mike Weccardt den neuen Weg. Er hoffe, dass Kunden und Partner den Sporthändler "auf diesem neuen Weg begleiten". Letztlich würden sie entscheiden, ob es für das Konzept eine erfolgreiche Zukunft gibt.

Sport Eybl wurde im Jahr 1931 von Ida und Ludwig Eybl gegründet. Sie eröffneten damals ein kleines Sportfachgeschäft in der Welser Bahnhofstraße. Im Jahr 1976 folgte dann das erste Großflächen-Sporthaus mit 3.000 Quadratmetern in Linz. Als Diskonttochter wurde die erste Sports-Experts-Filiale im Jahr 1991 in Linz eröffnet. Weitere Filialen in Österreich sowie die Expansion nach Deutschland folgten im Jahr 2001. Erst 1995 wagte sich Sport Eybl auf den damals klein strukturierten Wiener Sportfachhandelsmarkt und eröffnete in Vösendorf bei Wien einen "Megastore" mit knapp 8.000 Quadratmetern. Ein weiterer "Megastore" in der Wiener Mariahilfer Straße und in Wien Nord folgten. Nach Verlusten in Millionenhöhe übernahm die britische Sports Direct im vergangenen Jahr 51 Prozent an Eybl und Anfang April dann die restlichen 49 Prozent der Gründerfamilie. Mit der Komplettübernahme durch die Briten nahmen bei den Mitarbeitern die Jobsorgen zu, zumal die Familie Eybl ihren Ausstieg weder der Belegschaft noch den Medien kommuniziert hatte.

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