Analysten erwarten gutes erstes Halbjahr bei Zumtobel

Analysten erwarten gutes erstes Halbjahr bei Zumtobel

Der Vorarlberger Leuchtenhersteller Zumtobel legt am Dienstag seine Halbjahreszahlen. Analysten erwarten trotz leichter Umsatzeinbußen eine Gewinnsteigerung.

Wien. Für die am kommenden Dienstag anstehende Präsentation der Halbjahreszahlen des Vorarlberger Leuchtenherstellers Zumtobel erwarten Analysten von Kepler Cheuvreux, Erste Group und Raiffeisen Centrobank (RCB) eine leichte Gewinnsteigerung bei gleichzeitig gesunkenen Umsätzen. Das Wachstum im LED-Bereich dürfte sich fortsetzen, belastet haben weiterhin sinkende Verkäufe bei konventionellen Produkten.

Die Umsätze erwarten die befragten Analysten mit einem Durchschnittswert von 638,30 Mio. Euro leicht unter dem Vorjahresniveau von 658,10 Mio. Euro - ein Rückgang von drei Prozent. Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA) sehen die Analysten im Schnitt einen Anstieg von 12 Prozent auf 67,90 Mio. Euro. Noch deutlicher soll das bereinigte operative Ergebnis (EBIT adjusted) steigen. Die Konsensschätzung ergibt eine Zunahme von 36 Prozent auf durchschnittlich 44,50 Mio. Euro. Unter dem Strich erwarten die befragten Experten mit 23,30 Mio. Euro ein gegenüber zum Vorjahr um 13 Prozent verbessertes Ergebnis.

Starkes Wachstum bei LEDs

Belastet hätten im zweiten Quartal hauptsächlich rückläufige Verkäufe bei konventionellen Produkten und negative Wechselkurseffekte in Zusammenhang mit dem starken Euro, erläutert Erste-Analyst Franz Hörl. Außerdem habe es außerordentliche Kosten aufgrund des Managementswechsels und der Restrukturierung gegeben. Stark entwickelt habe sich aber der LED-Bereich, der um 40 bis 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen ist, so Hörl.

Kepler-Cheuvreux-Analyst Stephan Trubrich erwartet in der Sparte Komponenten leicht gestiegene Umsätze. Das starke Wachstum im LED-Bereich dürfte den Rückgang bei den konventionellen Produkten ausgleichen, erwartet der Analyst. Beim angekündigten Ausstieg aus dem Geschäft mit magnetischen Vorschaltgeräten rechnet Trubrich mit weiteren zwei Mio. Euro zusätzlich zu den bereits im ersten Quartal berücksichtigten 6,8 Mio. Euro. Damit könnten sich die Einmalkosten im zweiten Quartal auf insgesamt 5,5 Mio. Euro belaufen, so Trubrich.

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