Ametsreiter: "Es geht nicht um Sanierung, sondern um Wachstum"

Ametsreiter: "Es geht nicht um Sanierung, sondern um Wachstum"

Die Telekom Austria will nächste Woche im Aufsichtsrat ihre Strategie für die kommenden Monate und Jahre festzurren. "Wir legen einen Plan für Wachstum vor, den ich jetzt nicht erörtern möchte", sagte Firmenchef Hannes Ametsreiter der Tageszeitung "Die Presse" vom Freitag.

"Wir werden, wenn keine unvorhergesehenen Ereignisse eintreten, heuer einen dreistelligen Millionengewinn machen. Es geht also nicht um Sanierung, sondern um Wachstum", sagte er mit Blick auf die künftigen Pläne des Konzerns.

In dem Aufsichtsgremium ist bereits der neue Großaktionär America Movil des mexikanischen Milliardärs Carlos Slim vertreten. Das Unternehmen hält 22,76 Prozent an der Telekom.

Für Ametsreiter steht viel auf dem Spiel, denn im Dezember wird nach seiner eigenen Aussage über die Verlängerung seines Vertrages entschieden, der derzeit bis Ende 2013 läuft. "Für mich ist das einer der spannendsten Jobs, die es überhaupt gibt. Ich habe daher Interesse, weiterzumachen. Die Entscheidung liegt bei anderen", sagte Ametsreiter.

Ermittlungen der Staatsanwaltschaft kommen ungelegen

Die Ermittlungen der Wiener Staatsanwaltschaft gegen ihn und frühere Telekom-Manager wegen des Verdachts von Schmiergeldzahlungen kommen daher zur Unzeit. Diese sollen im Zusammenhang mit der Anmietung des Wiener Burgtheaters durch die Telekom zum Public Viewing bei der Fußball-EM 2008 geflossen sein.

Ametsreiter wittert dahinter eine Intrige gegen ihn. "Die Berichte über Strafverfahren erscheinen ja nicht zufällig jetzt. Ich glaube nicht an Zufälle", sagte er. An den Anschuldigungen sei "nichts dran. Das Ganze wird sich in Wohlgefallen auflösen", sagte er dem Blatt.

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