AMAG: Weitere Investitionen und eventuell eine Kapitalerhöhung

AMAG: Weitere Investitionen und eventuell eine Kapitalerhöhung

Einen Teil der Finanzierung könne man aus eigener Kraft stemmen, 150 bis 200 Millionen Euro müssten über eine Anleihe oder Kapitalerhöhung kommen, sagte Firmenchef Gerhard Falch am Mittwoch. "Ich würde eine Kapitalerhöhung sehr begrüßen, weil man damit auch wieder den Streubesitz erhöhen könnte."

Neben den bekannten Investitionen am oberösterreichischen Standort in Ranshofen im Ausmaß von 220 Millionen Euro sei ein Ausbau des Werkes in Kanada geplant. Die Österreicher verfügen dort über eine 20-Prozent-Beteiligung an einer Elektrolyse. "Wir wollen die Kapazitäten um 50 Prozent erhöhen", sagte Falch. Den auf die Amag entfallenden Anteil bezifferte der Firmenchef mit bis zu 220 Millionen Euro. Die Entscheidung über den Ausbau müssten alle beteiligten Partner - unter anderem der Bergbaukonzern Rio Tinto - einstimmig treffen. Der australische Konzern hatte Mitte Februar angekündigt, nach dem ersten Jahresverlust in seiner Unternehmensgeschichte den Sparkurs zu verschärfen. "Das Projekt wird kommen, wie schnell es gehen wird, ist aber noch offen", gibt sich Falch optimistisch. Amag beliefert die Auto-, Flugzeug- und Baubranche mit Blechen, Platten und Bändern aus Aluminium.

Darüber hinaus werde an einem Strategieprojekt gearbeitet, das weitere Investitionen im Ausmaß von 150 bis 200 Millionen Euro prüft. "Wir denken zum Beispiel über ein Kaltwalzwerk nach, aber dazu gibt es noch keine Entscheidung", sagte Falch. Bis Jahresende soll dem Aufsichtsrat ein Konzept vorgelegt werden.

Am Standort Ranshofen plant das Unternehmen ein neues Warmwalzwerk, eine Plattenfertigung und eine Walzbarren-Gießerei. Das Projekt soll im Sommer 2014 abgeschlossen sein.

Börse

Neues Börsegesetz bringt Erleichterungen für Unternehmen

Die Voestalpine liefert 120.000 Tonnen Bleche für den Bau der South Stream Pipeline von Russland nach Österreich.
#ukraine #south stream #russland #putin #omv
 

Börse Wien

Voestalpine ist bei South Stream als Lieferant im Geschäft

Der Plan soll mit einer 375 Millionen Euro schweren Umtauschanleihe gelingen.
#immofinanz
 

Börse Wien

Immofinanz bereitet Teilausstieg aus Buwog vor