Alles rot bei Frauenthal

Alles rot bei Frauenthal

Beim heimischen Industrieunternehmen Frauenthal sind im ersten Quartal die Ergebnisse in den fortzuführenden Geschäftsbereichen schwächer ausgefallen, sodass auch alle operativen Gewinngrößen negativ waren.

Das EBITDA drehte von positiven 2,5 Mio. auf -0,3 Mio. Euro ins Minus, und das EBIT verschlechterte sich um 3,2 Mio. auf -3,0 Mio. Euro, teilte Frauenthal am Dienstag mit. Nach Steuern verschlechterte sich das Ergebnis um 2,1 Mio. auf -3,7 Mio. Euro. Dem operativen Ergebnisrückgang der Division Automotive hätten jedoch verbesserte Finanzierungskosten entgegengewirkt, betont das Unternehmen.

Der Umsatz der beiden fortzuführenden Geschäftsbereiche Automotive sowie Großhandel für Sanitär- und Heizungsprodukte (SHT) - die Division Industrielle Wabenkörper wurde nach Japan verkauft - verringerte sich der Umsatz im Erstquartal um 4,1 Prozent auf 113,0 Mio. Euro. Dabei sank er bei Automotive um 11,7 Prozent und stieg bei SHT um 3,0 Prozent. Das EBIT in der Division Automotive sank um 2,2 Mio. auf -1,7 Mio. Euro, bei SHT sank es um 1,0 Mio. auf -0,7 Mio. Euro unter die Nulllinie.

Frauenthal verfolge nachhaltig die Strategie "Stärke durch Vielfalt" mittels einer intensivierten Suche nach einer dritten Division, betont das Unternehmen. Die Basis für einen erfolgreichen Abschluss bilde unter anderem eine freie Liquidität. Das Eigenkapital war heuer im 1. Quartal mit 121,7 Mio. Euro um 22,7 Prozent höher, und die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf 35,6 (26,0) Prozent. Das gestiegene Eigenkapital bildet die Grundlage für die Umsetzung der Wachstumsstrategie, heißt es.

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