3. Quartal: OMV meldet sprudelnde Gewinne

3. Quartal: OMV meldet sprudelnde Gewinne

Dank der in Libyen und dem Jemen wieder aufgenommenen Produktion und aufgrund besserer Margen in den Raffinerien hat der österreichische Öl- und Gaskonzern OMV im dritten Quartal deutlich mehr verdient als im gleichen Vorjahreszeitraum.

Das um Lagereffekte bereinigte Betriebsergebnis (clean CCS EBIT) legte im 3. Quartal um 34 Prozent auf 786 (587) Mio. Euro zu, während der den Aktionären zuzurechnende CCS Periodenüberschuss (vor Sondereffekten) mit 317 (237) Mio. Euro ebenfalls um 34 Prozent höher ausfiel. Das berichtete EBIT (reported) wuchs um 37 Prozent auf 779 (569) Mio. Euro, davon steuerte die rumänische Petrom diesmal mit 284 (315) Mio. Euro um ein Zehntel weniger bei als im gleichen Vorjahreszeitraum.

In den ersten neun Monaten 2012 zusammen stieg das bereinigte CCS EBIT um 37 Prozent auf 2,451 (1,793) Mrd. Euro, teilte die OMV Mittwochfrüh mit, und der CCS Periodenüberschuss kletterte sogar um 53 Prozent auf 1,151 (0,754) Mrd. Euro.

Das Ergebnis je Aktie wird für das Quartal mit 0,95 (0,69) Euro je Aktie (+38 Prozent) und für die neun Monate zusammen mit 3,21 (2,80) Euro/Aktie beziffert, ein Zuwachs um 15 Prozent. Zuletzt notierten die Titel an der Börse mit 28,30 Euro.

Die Nettoverschuldung konnte im Jahresabstand um 5 Prozent auf 4,026 (4,226) Mrd. Euro verringert werden, womit sich der Verschuldungsgrad (Gearing) auf 28 (33) Prozent verbesserte. Die Investitionen lagen heuer bis September mit 1,363 (2,260) Mrd. Euro um 40 Prozent unter Vorjahr. Die Steuerquote des Konzerns lag heuer im Neun-Monats-Zeitraum mit 36 (29) Prozent um rund ein Viertel höher.

Die Mitarbeiterzahl des Gesamtkonzerns verringerte sich im Jahresabstand um 4 Prozent auf 29.066 (30.365).

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