Wolfgang Prock-Schauer will bei der Air Berlin 2014 Richtung Gewinne fliegen

Wolfgang Prock-Schauer will bei der Air Berlin 2014 Richtung Gewinne fliegen

Der neue Air Berlin Chef Wolfgang Prock-Schauer sieht nach einem zweijährigen Schrumpfkurs Licht am Ende des Tunnels. 2014 soll die Airline wieder zum Höhenflug ansetzen.

Nach mehr als zwei Jahren Schrumpfkurs schaltet Air Berlin wieder auf bescheidenes Wachstum. Das Flugangebot soll wie die Auslastung 2014 um drei Prozent steigen, die Passagierzahl soll anziehen, sagte Konzernchef Wolfgang Prock-Schauer in der am Montag verfügbaren Mitarbeiterzeitung der zweitgrößten deutschen Airline.

Für die angeschlagene Fluglinie wäre das ein großer Erfolg. Die Passagierzahlen waren zuvor 27 Monate lang gefallen, erst im Januar konnte der Lufthansa -Rivale ein Plus verbuchen. Der Anstieg war in erster Linie einer Ausweitung des Flugangebots zu verdanken.

Übertriebene Expansion

Die Berliner haben sich nach einer übereilten Expansion und hohen Verlusten vor Jahren eine harte Sanierung verordnet. Zahlreiche unrentable Strecken wurden gestrichen, Flugzeuge und Unternehmensteile verkauft. Dem rigiden Sparkurs fällt jede zehnte der einst 9000 Stellen zum Opfer. Der Umbau verläuft aber zäh: Im November hatte Prock-Schauer das Ziel, in diesem Jahr operativ in die Gewinnzone zu fliegen, über Bord geworfen. Größter Aktionär und Geldgeber von Air Berlin ist die rasant wachsende Fluglinie Etihad aus Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate.

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