Wirtschaftsflaute in Europa belastet Accor

Wirtschaftsflaute in Europa belastet Accor

Der operative Gewinn fiel im ersten Halbjahr um 6,4 Prozent, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Accor macht mehr als 70 Prozent seiner Umsätze in Europa - einer Region, die gerade erst aus der Rezession gekommen ist.

Damit ist das Unternehmen stärker von deren Entwicklung abhängig als Rivalen wie InterContinental, Marriott und Starwood. Dies wird wohl auch auf dem Jahresergebnis lasten. Fürs Gesamtjahr rechnet Accor mit einem operativen Gewinn zwischen 510 und 530 Millionen Euro und damit weniger als von Analysten erwartet.

Bei Anlegern kamen die Nachrichten nicht gut an. Die Aktie fiel mehr als 4,5 Prozent und führte damit die Verlierer im CAC-40-Index an.

Um künftig wieder besser dazustehen, will sich Accor stärker auf Schwellenländer konzentrieren und Kosten sparen. Details wurden am Mittwoch aber nicht genannt. Erst am Vortag hatte die Hotelkette den Private-Equity-Spezialisten Sebastien Bazin zum Konzernchef berufen. Dieser äußerte sich in seiner neuen Position noch nicht zum Ergebnis. Analysten vermuten, dass sich Accor künftig aufs Franchising oder die Verwaltung von Hotels konzentrieren könnte, die im Besitz anderer Konzerne sind.

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