Weitere Investoren für Spaniens Bad Bank

Weitere Investoren für Spaniens Bad Bank

Mapfre will 50 Millionen Euro, Mutua Madrilena bis zu 30 Millionen Euro in die Abwicklungsbank investieren, wie die beiden Firmen am Samstag mitteilten.

Ob sie direkt Kapital beisteuern oder Papiere übernehmen wollen, führten sie nicht aus. Auch die fünftgrößte Bank des Landes, die Bank Sabadell, hatte Freitagabend angekündigt, in die Bad Bank zu investieren.

In einem Bericht der Zeitung "Expansion" hieß es unterdessen, die zweitgrößte Bank des Landes BBVA wolle nicht mitmachen. Ein BBVA-Sprecher sagte, die Bank prüfe derzeit noch eine mögliche Teilnahme. Das Wirtschaftsministerium und die Bank von Spanien lehnten eine Stellungnahme dazu ab. Auch der spanische Marktführer Santander hat Investitionen in die Abwicklungsbank mit dem offiziellen Namen Sareb in Aussicht gestellt. Die Regierung will ihren Anteil an der Bad Bank bei unter 50 Prozent halten. Eine rege Beteiligung aus dem privaten Sektor ist daher entscheidend.

Die Bad Bank war zur Bereinigung der Folgen des Immobilien-Crashs von 2008 geschaffen worden und ging am Freitag an den Start. Die Einrichtung war eine Voraussetzung für die von den internationalen Kreditgebern in Aussicht gestellte 100-Milliarden-Euro-Hilfe für den spanischen Finanzsektor.

Börse

Deutsche Bank fährt Rekordverlust ein: 6,7 Milliarden Euro

Börse

Ölschwemme bringt weltweit die Börsen auf Talfahrt

Börse

IBM wieder mit Umsatzrückgang - das 15. Quartal in Folge