Was Banker verdienen: Gehaltsminus bei Goldman Sachs

Was Banker verdienen: Gehaltsminus bei Goldman Sachs

Branchenweit zeichnete sich 2013 kein eindeutiger Trend bei der Gehaltsentwicklung von Bankmitarbeitern ab. Während bei Goldman Sachs oder der Deutschen Bank die Gehälter rückgängig sind, füllt UBS den Bonustopf auf. Die Bestverdiener unter den Bankern gibt es nach wie vor in den USA.

Die Schweizer Großbank will nach eigenen Angaben damit den "Rückstand zur marktüblichen Bezahlung" verringern. Die meisten europäischen Banken veröffentlichen ihre detaillierten Berichte zur Bezahlung der
Mitarbeiter erst im März.

Trotz einem Minus von vier Prozent verdienen die Mitarbeiter von Goldman Sachs im Durchschnitt immer noch 383.374 Dollar. Die stärksten Zuwäche gibt es bei der Bank of America (plus 7,5 Prozent auf 143.397 Dollar) und bei Morgan Stanley (plus 6,6 Prozent auf 291,734 Dollar.

Mitarbeiter der UBS und der UBS Investmentbank verdienten im vergangenen Jahr um 2,7 Prozent mehr auf 276.500 beziehungsweise 380.000 Dollar.

Verhältnismäßig schlecht sieht es für Mitarbeiter europäischer Banken aus. Gehaltseinbußen von 8,7 Prozent mussten die Mitarbeiter der Deutschen Bank hinnehmen. Sie verdienen im Durchschnitt 169.500 Dollar. Das Gehaltsniveau in der spanischen Santander-Bank blieb stabil. Jedoch stabil niedrig, bei 74.400 Dollar.

Der Durchschnittslohn schließt Pensionsbezüge und andere Leistungen ein. Er errechnet sich aus den Personalausgaben geteilt durch die Anzahl der Mitarbeiter.

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