Was Alpine-Eigentümer FCC derzeit sonst noch treibt

Was Alpine-Eigentümer FCC derzeit sonst noch treibt

Während Alpine Bau schwere Probleme hat und macht, schnappt sich Eigentümer FCC lukrativen Auftrag in Großbritannien.

310 Millionen Euro schwere Aufträge sind selbst für große Baufirmen nichts alltägliches. Über einen solchen Auftrag darf sich dieser Tage der spanische Konzern FCC Construccion freuen: Der Mutterkonzern der strauchelnden Alpine Bau hat den Zuschlag bekommen, in Wales eine neue Rennstrecke zu errichten. Dieser „Circuit of Wales“ soll unter anderen für Tourenwagen- und MotoGP-Rennen vorgesehen sein.

FCC hat das Projekt in einem Joint Venture mit dem britischen Unternehmen Alun Griffiths für sich gewinnen können. In Großbritannien ist FCC vor allem mit Infrastrukturprojekten recht erfolgreich; zuletzt wurde etwa ein Krankenhaus in Nordirland gebaut. In der Heimat Spanien hatte FCC unter anderem die Rennstrecke in Jerez sowie den Barajas-Flughafen bei Madrid errichtet.

Laut jüngsten Berichten ist die Finanzierung der Alpine gesichtert. FCC selbst will 20 bis 40 Millionen beisteuern. Die Alpine mit Sitz in Salzburg war im Februar dieses Jahres komplett in spanische Hände übergegangen. Dietmar Aluta-Oltyan, der das Unternehmen seit den 1970er Jahren von einem kleinen Baumaschinenunternehmen zum zweitgrößten österreichischen Baukonzern hinter der Strabag und vor der Porr aufgebaut hatte, hatte damals seine restlichen 13,5 Prozent der Anteile an den spanischen Konzern abgetreten.

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