Warren Buffett: Grexit könnte konstruktiv für die Euro-Zone sein

Warren Buffett: Grexit könnte konstruktiv für die Euro-Zone sein

US-Starinvestor Warren Buffett fände einen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone nicht schlimm.

Die Folgen eines Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone könnten nach Einschätzung von US-Starinvestor Warren Buffett positiv sein. "Sollten die Griechen rausgehen, müsste das nicht schlecht für den Euro sein", sagte der Chef der Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway am Dienstag dem TV-Sender CNBC.

"If it turns out the Greeks leave, that may not be a bad thing for the euro", sagte der 84jährige. Ein solcher Schritt könnte dazu führen, dass sich die Mitgliedsländer besser auf eine Fiskalpolitik einigten. Für die Region könnte ein Ausscheiden Athens aus dem Euro insgesamt sogar konstruktiv sein. "If everybody learns that the rules mean something and if they come to general agreement about fiscal policy among members or something of the sort, they mean business, that could be a good thing", sagte Buffett.

Griechenland ringt seit Wochen mit seinen internationalen Geldgebern um die Bedingungen für weitere Finanzhilfen. Sie müssen grünes Licht geben für einen Reformplan aus Athen, der Basis für die Auszahlung von 7,2 Milliarden Euro aus dem Rettungsprogramm von insgesamt 240 Milliarden Euro werden soll. Griechenland droht nach Angaben eines Insiders ohne weitere Finanzhilfen innerhalb von knapp vier Wochen die Staatspleite.

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