Wachstumsmärkte bescheren Kion gute Geschäfte

Wachstumsmärkte bescheren Kion gute Geschäfte

Kion gibt Gas: Das seit Ende Juni börsennotierte Unternehmen baute im ersten Halbjahr seinen Betriebsgewinn um 4,2 Prozent auf 200,4 Millionen Euro aus, wie der Gabelstaplerkonzern am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte.

Mehr als jeder dritte neue Gabelstapler sei in den Wachstumsmärkten geordert worden. Besonders in Osteuropa, Brasilien und China seien die Bestellungen hoch gewesen. Konzernchef Gordon Riske bestätigte die Ziele für das laufende Jahr: Sollte die Konjunktur dem Unternehmen keinen Strich durch die Rechnung machen, will Kion 2013 seinen Umsatz und seinen bereinigten Betriebsgewinn (EBIT) moderat steigern.

Kion ist hinter dem japanischen Mischkonzern Toyota Industries weltweit die Nummer zwei bei Gabelstaplern und anderen Flurförderzeugen. Zum Konzern mit seinen rund 21.500 Beschäftigten gehören unter anderem die Marken Linde, Still und OM. Der Konzerngewinn schnellte im ersten Halbjahr auf 70,3 Millionen Euro in die Höhe nach 25,9 Millionen Euro vor Jahresfrist. Dabei profitierte das Unternehmen auch von Steuereffekten. Kion setzte von Januar bis Juni 2,23 Milliarden Euro um - ein Plus von 0,7 Prozent.

Der Weltmarkt für Gabelstapler ist Kion zufolge im ersten Halbjahr um 3,8 Prozent angezogen. Für das Gesamtjahr rechnet Kion mit einer etwas besseren Nachfrage als 2012. Dabei setzt das Unternehmen auch auf sein Service-Geschäft, das 2013 mehr als 40 Prozent zum Konzernumsatz beitragen soll. Kion stellte zudem einen deutlichen Konzerngewinn in Aussicht.

Börse

Deutsche Bank fährt Rekordverlust ein: 6,7 Milliarden Euro

Börse

Ölschwemme bringt weltweit die Börsen auf Talfahrt

Börse

IBM wieder mit Umsatzrückgang - das 15. Quartal in Folge