Videospielgigant in Problemen: Nintendo-Chef kürzt sogar eigenes Gehalt

Videospielgigant in Problemen: Nintendo-Chef kürzt sogar eigenes Gehalt

Der Absatz der neuen Nintendo-Konsole Wii U sind desaströs und die Zahlen des einstigen Vorreiters am Videospielmarkt tiefrot. Nun kürzt sogar der Konzernchef Satoru Iwata sein Gehalt in den kommenden fünf Monaten um die Hälfte. Auch seine Vorstandskollegen kürzen ihr Einkommen drastisch.

Ob er auch über Juni hinweg weniger verdienen werde, ließ Iwata offen. Er werde seine Entscheidung nach einer Neubewerterung der Lage im Sommer treffen. Am Donnerstag will Nintendo Pläne einer neuen Geschäftsstrategie vorstellen.

Mitte Jänner hatte das einstige Aushänge der Spielebranche bekanntgegeben, das Geschäftsjahr 2013/2014 in den roten Zahlen abzuschließen. Unter dem Strich wurde ein Verlust von 25 Milliarden Yen (177,8 Millionen Euro) erwartet. Doppelt bitter: Der Konzern erwartete sich eigentlich einen Gewinn von 55 Milliarden Yen für das Ende März ablaufende Geschäftsjahr.

Schuld sei der fehlende Absatz von Spielkonsolen in der Weihnachtszeit und damit auch der schwache Umsatz von den Nintendo-Spielen. Nintendo wollte neun Millionen Wii U-Konsolen absetzen. Letzendlich wurden es nur 2,8 Millionen.

Die Zahl der dazu verkaufen Spiele liegt voraussichtlich bei 19 Millionen Stück. Das wären halb so viele wie zunächst erwartet. Die Wii U stellt sich immer mehr als Flop heraus. Zum Vergleich: Sonys PlayStation 4 verkaufte sich in den ersten zwei Monaten seiner Einführung rund 4,2 Millionen Mal. Kurz nach Verkaufsstart war die Konsole bereits für längere Zeit vergriffen. Ganz im Gegensatz zu Nintendos Wii U.

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