Versteckte Verluste bei der Deutschen Bank?

Versteckte Verluste bei der Deutschen Bank?

Die "Financial Times" berichtete am Donnerstag, drei ehemalige Angestellte beschuldigten das Geldinstitut, bis zu 12 Mrd. Dollar (9,3 Mrd. Euro) an Buchverlusten nicht ausgewiesen zu haben.

Die Anschuldigungen seien mehr als zweieinhalb Jahre alt, erklärte eine Bank-Sprecherin. Sie seien im Juni 2011 öffentlich berichtet worden und seien umfassend untersucht worden. "Sie sind völlig unbegründet", betonte die Sprecherin. Alle Bewertungen und Finanzberichte seien korrekt gewesen.

Dem Zeitungsbericht zufolge haben die drei Ex-Banker bei der US-Börsenaufsicht SEC angezeigt, dass die Deutsche Bank zwischen 2007 und 2009 "gigantische Positionen" bei Derivaten nicht nach Marktwert bilanziert habe. Hätte die Bank die 130 Mrd. Dollar schweren Positionen korrekt abgerechnet, wäre ihr Kapital gefährlich zusammengeschnurrt, was möglicherweise eine Rettung durch den Staat hätte nötig werden lassen, berichtet die "FT" unter Berufung auf mit den Anzeigen vertraute Personen.

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