US-Regierung verabschiedet sich von General Motors

US-Regierung verabschiedet sich von General Motors

Die US-Regierung erlöst mit dem Verkauf von Aktien der Opel-Mutter General Motors rund 1,03 Milliarden Dollar. Das Finanzministerium teilte am Donnerstag mit, im Zuge der Wiederaufnahme des Autobauers in den Aktienindex S&P-500 30 Millionen GM-Papiere zu je 34,41 Dollar zu verkaufen

Die Papiere schlossen daraufhin bei einem Kurs von 34,44 Dollar. Gleichzeitig mit der Regierung trennt sich auch die Autoarbeitergewerkschaft UAW von 20 Millionen Papieren und erlöst damit 688 Millionen Dollar.

GM-Rettung kostet den amerikanischen Steuerzahler fast 17 Milliarden Dollar

Die Regierung will bis April nächsten Jahres ganz aus dem während der Finanzkrise geretteten Opel-Mutterkonzern aussteigen. Mit dem Verkauf der 30 Millionen Aktien summiert sich der Verlust für den Steuerzahler nun auf fast 17 Milliarden Dollar.

Erklärtes Zeil der Rettungsaktion war es allerdings nie, einen Gewinn einzustreichen, sondern Arbeitsplätze zu sichern. Um den Steuerzahler vor Verlusten zu bewahren, müsste der Staat die Aktie im Schnitt für 89,69 Dollar das Stück verkaufen. Die Regierung hält nun noch 189,2 Millionen GM-Papier.

Börse

Deutsche Bank fährt Rekordverlust ein: 6,7 Milliarden Euro

Börse

Ölschwemme bringt weltweit die Börsen auf Talfahrt

Börse

IBM wieder mit Umsatzrückgang - das 15. Quartal in Folge