US-Expansion und Carsharing-Kooperation DriveNow mit BMW setzen Sixt zu

US-Expansion und Carsharing-Kooperation DriveNow mit BMW setzen Sixt zu

Schlechte Nachrichten für Sixt: Während die Einnahmen binnen Jahresfrist um gut vier Prozent auf 412,7 Millionen Euro stiegen, schrumpfte das Ergebnis vor Steuern um rund fünf Prozent auf 35,5 Millionen Euro, wie der Autovermieter am Mittwoch mitteilte.

Sixt führte die Entwicklung auf Anlaufkosten für die Expansion des US-Geschäfts und den Aufbau der Carsharing-Kooperation DriveNow mit BMW zurück. In den Vereinigten Staaten verliere Sixt einen mittleren bis hohen einstelligen Millionenbetrag durch den Aufbau seines Stationsnetzes, räumte der Firmenchef Erich Sixt in einer Telefonkonferenz ein. Das Geschäft dort entwickle sich aber gut und der Markt sei der einzige des Konzerns, wo er Geld verliere.

Die Zahlen lagen im Rahmen der Erwartungen der Analysten - dennoch verlor die im SDax gelistete Sixt-Aktie mehr als ein Prozent.

An den Gesamtjahres-Prognosen wird auch weiterhin festgehalten

Für das Gesamtjahr bekräftigte der größte deutsche Autovermieter seine Prognose. Demnach werde das Vorsteuerergebnis leicht unter dem Niveau des Vorjahres liegen. Der Umsatz werde indes etwas über dem von 2012 liegen. Im Frühjahr hatte Sixt wegen der Konjunktursorgen noch mit einem leichten Rückgang gerechnet.

Sixt steht unterdessen juristischer Ärger ins Haus. Nach einer Anzeige des Autovermieters mit dem ehemaligen Psychiatrie-Insassen Gustl Mollath haben dessen Anwälte eine Schadenersatzforderung angedroht. Sixt entschuldigte sich für die Anzeige und erklärte sich zu einer Zahlung grundsätzlich bereit.

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