UniCredit will in Osteuropa weiter investieren

UniCredit will in Osteuropa weiter investieren

Bank Austria-Mutter UniCredit behält ihren Fokus auf Osteuropa. Für 2012 ist wieder eine Dividende geplant.

Die italienische Bank Austria-Mutter UniCredit will trotz des unsicheren Wirtschaftsumfelds weiterhin in Osteuropa investieren. In italienischen Medien nannte UniCredit-Chef Federico Ghizzoni Osteuropa als "Raum, in dem wir weiter investieren werden." Vor allem Polen sei von wesentlicher Bedeutung für die Bank.

Bis auf Polen - das direkt Mailand unterstellt ist - werden alle Ostbanken sowie die Türkei von der österreichischen "Subholding" Bank Austria gesteuert.

Ghizzoni bestätigte schon am Dienstagabend nach der Zahlen-Publikation für die ersten neun Monate die Absicht des Geldhauses, den Aktionären für 2012 eine Dividende auszuschütten, deren Betrag erst nach Ende des Jahres bekanntgegeben werden soll. "Unser Plan sieht eine Dividende vor und es gibt keine Gründe, um dies zu ändern", sagte Ghizzoni. Voriges Jahr waren die UniCredit-Aktionäre nach einem Megaverlust leer ausgegangen.

Optimismus

Der UniCredit-Chef zeigte sich über die Entwicklung der Schuldenkrise in Italien und Europa optimistisch. "Die Möglichkeit eines Zusammenbruchs des Euro steht nicht mehr zur Debatte, während man vor einem Jahr noch von einem Plan für eine mögliche Zukunft ohne den Euro sprach", erklärte Ghizzoni. Die internationalen Märkte hätten ihr Italien Vertrauen zurückgewonnen.

Die großen Töchter der UniCredit haben erst heute Mittwoch ihre Neunmonatsdaten veröffentlicht. Ein Blick auf die Zahlen der Bank Austria und der HVB zeigt, dass die Nettogewinnzahlen der Bank Austria (1,1 Milliarden Euro) und der HypoVereinsbank (1,2 Milliarden Euro) dafür sorgten, dass die italienische UniCredit als Konzern Gewinn (1,4 Milliarden Euro) auswies.

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