UniCredit hat in drei Jahren jeden dritten Managerposten gestrichen

UniCredit hat in drei Jahren jeden dritten Managerposten gestrichen

Drastisches Sparprogramm an der UniCredit-Spitze. Jeder Dritte Manager wurde eingespart, UniCredit-Chef Federico Ghizzoni wurde der Bonus gestrichen.

UniCredit hat in drei Jahren ein Drittel der Manager eingespart

Rom/Mailand. Die Bank-Austria-Mutter UniCredit setzt auf beim Management auf Sparmaßnahmen. "In drei Jahren ist die Anzahl der Manager und 30 Prozent gekürzt worden. Die Opfer sind auf das ganze Personal verteilt. Seitdem ich Geschäftsführer bin, habe ich stets auf meinen Bonus verzichtet", betonte UniCredit-Chef Federico Ghizzoni am Dienstag am Rande der Einweihung einer neuen Bankfiliale in Palermo.

Die Bankengewerkschaften haben in den letzten Monaten Unterschriften für ein Gesetz gesammelt, das die Gehältern von Topmanagern begrenzen soll. Auch Notenbankchef Ignazio Visco hatte sich für eine Senkung der Gehälter der Bankenmanager ausgesprochen.

Streiks der Bankangestellten

Zum ersten Mal seit 13 Jahren waren Ende Oktober die 300.000 Angestellten aller italienischen Banken in den Streik getreten. Sie protestierten damit gegen die von der Bankenvereinigung ABI beschlossene vorzeitige Auflösung des Kollektivvertrags für die Berufsgruppe. Weitere Streiks sind in den nächsten Wochen geplant.

Das Problem der Überkapazitäten im italienischen Bankensektor hat sich in den Krisenjahren 2011 und 2012 verschärft. Verstärkt wird der Trend durch das Online-Banking.

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