UniCredit steigt offenbar bei italienischer Energiegesellschaft ein

UniCredit steigt offenbar bei italienischer Energiegesellschaft ein

Die italienischer Bank-Austria-Mutter UniCredit steigt bei der italienischen Energiegesellschaft Erg Renew ein. Die Bank will eine fünfprozentige Beteiligung an der im Bereich Grüne Energie aktiven Gesellschaft übernehmen, wie die Tageszeitung "La Repubblica" berichtet.

UniCredit will offenbar eine 5-prozentige Beteiligung an Erg Renew, der Erneuerbaren-Tochter des Genueser Ölkonzerns Erg, erwerben. Das berichtet die italienische Tageszeitung "La Repubblica" in ihrer Montagsausgabe. Italiens zweitgrößtes Ölunternehmen hat in den vergangenen Jahren bereits kräftig in Sonnenenergie investiert: Mehr als 1.000 Megawatt (MW) an installierter Kapazität meldet der Konzern. In Rumänien plant das Unternehmen die Eröffnung eines Windparks in Topolog in der Region Tulcea. Damit hat das in Genua beheimatete Unternehmen das Ziel einer installierten Kapazität von 1,3 Gigawatt (GW) in Europa erreicht.

Das Unternehmen will jetzt auch Windparks in Polen errichten. Erg ist bereits mit einem Windpark in der bulgarischen Region Dobrich präsent. Diese Anlage mit einer installierten Kapazität von 40 MW, die seit 2009 aktiv ist und im vergangenen Jahr für 52 Mio. Euro von den Italienern erworben wurde, soll ausgebaut werden.

"In Italien gibt es nicht mehr viel Wachstumspotenzial. Wir beobachten Märkte, in denen Windenergie rentabler ist", sagte kürzlich Luca Bettonte, Geschäftsführer von ERG. Der Konzern will seinen Anteil an erneuerbaren Energien von heute 38 Prozent auf 56 Prozent erhöhen und weniger auf Öl setzen. Die Italiener sind bei der installierten Windenergiekapazität bereits zur achtstärksten Gruppe Europas avanciert.

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