Umbau von Großbank HSBC zahlt sich aus

Umbau von Großbank HSBC zahlt sich aus

Die britische Großbank HSBC hat dank Kostensenkungen und weniger Rückstellungen für faule Kredite ihren Gewinn zu Jahresbeginn nahezu verdoppelt.

Vor Steuern verdiente das Institut nach Angaben vom Dienstag 8,43 Milliarden Dollar, nachdem es im ersten Quartal des Vorjahres nur 4,3 Milliarden waren. Damit zahlt sich der Umbau der größten europäischen Bank mittlerweile aus. An der Londoner Börse verteuerten sich HSBC-Aktien um rund drei Prozent.

Die aus Problem-Krediten entstehenden Verluste halbierten sich auf 1,2 Milliarden Dollar. Die Kosten fielen zudem um zehn Prozent. Das Geldhaus teilte mit, im Rahmen des 2011 eingeleiteten Umbau-Plans würden mittlerweile jährliche Einsparungen von vier Milliarden Dollar angepeilt - deutlich mehr als bislang angestrebt.

Vergangenes Jahr hatten noch zahlreiche Sonderlasten auf den Gewinn gedrückt, darunter die Neubewertung der eigenen Schulden, ein kostspieliger Geldwäsche-Skandal in den USA sowie die Entschädigung von Kunden in Großbritannien wegen des Vertriebs fragwürdiger Produkte. Der Konzern, der auch in Asien sehr stark ist, hat aggressiver als so mancher Wettbewerber auf die Branchenkrise reagiert. 38.000 Stellen wurden gestrichen, zudem zahlreiche Aktivitäten geschlossen.

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