Ukraine-Krise trübt Quartals-Ergebnis von C.A.T. oil

Ukraine-Krise trübt Quartals-Ergebnis von C.A.T. oil

Im ersten Quartal sank das Betriebsergebnis um 13,1 Prozent auf 20,9 Millionen Euro, der Umsatz ging um 8,3 Prozent auf 90,7 Millionen Euro zurück. Dennoch erwartet Konzernchef Manfred Kastner einen Jahresumsatz zwischen 420 und 450 Millionen Euro, ein Gewinn von 113 bis 121 Millionen Euro ist das Ziel.

Der Ölfeldausrüster C.A.T. oil hat im ersten Quartal 2014 wegen der Abwertung des russischen Rubels einen Umsatz- und Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Das Betriebsergebnis (Ebitda) sank um 13,1 Prozent auf 20,9 Millionen Euro, der Umsatz um 8,3 Prozent auf 90,7 Mio., teilte das an der Frankfurter Börse notierte Unternehmen am Dienstag ad hoc mit. Der Ausblick für das Jahr 2014 wurde bestätigt.

"Unverändert erwarten wir einen Umsatz von EUR 420 bis 450 Millionen und ein EBITDA von EUR 113 bis 121 Millionen", wurde Konzernchef Manfred Kastner zitiert. In der Pflichtmitteilung wurde auch die "anhaltend hohe Profitabilität" von 23 Prozent (Ebitda-Marge) sowie ein Anstieg des Nettoergebnisses um 32,1 Prozent auf 9,5 Millionen hervorgestrichen.

C.A.T. oil ist nach Eigenangaben der führende Anbieter von Öl-und Gasfelddienstleistungen in Russland und Kasachstan. Die Zukunftsaussichten des Unternehmens wurden in jüngster Zeit durch die Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise getrübt. Diese schlug sich auch in einer Abwertung des russischen Rubels um 18,9 Prozent nieder, die das Unternehmen massiv traf. C.A.T. oil fakturiert nämlich einen Großteil der Verträge in dieser Währung. Der Umsatz- und Gewinnrückgang sei geringer ausgefallen als die Rubel-Abwertung. Dies sei "einmal mehr ein klarer Beleg dafür, dass C.A.T. oil hoch profitabel wirtschaftet". Das Unternehmen berichtete weiter, die Anzahl durchgeführter Projekte um 4,3 Prozent gesteigert zu haben. Auch die Umsetzung des 390 Millionen Euro schweren Investitionsprogramms für die Jahre 2014 bis 2016 laufe nach Plan.

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