UBS verabschiedet sich aus Zypern

UBS verabschiedet sich aus Zypern

"Die UBS hat bereits vor Monaten damit begonnen, diese Geschäftseinheiten zu schließen", bestätigte ein Banksprecher der Schweizer "Handelszeitung". Die Schließung der Firmen stehe nicht im Zusammenhang mit der aktuellen Situation in Zypern.

Die Einheiten wurden einst für gewisse Geschäfte mit Russland benötigt. Laut dem zypriotischen Handelsregister handelt es sich bei den Firmen unter anderem um UBS Cyprus Moscow Limited, UBS Russia Limited oder UBS Ukranian Business Solutions.

Neben der UBS nutzen weitere Schweizer Konzerne wie etwa der Versicherer Zurich oder das Pharmaunternehmen Actelion Firmenstrukturen auf der Mittelmeerinsel.

"Zypern war eines der ersten Länder, die Doppelbesteuerungsabkommen mit osteuropäischen Ländern abgeschlossen hat. Das brachte vor allem im Geschäft mit Russland bestimmte Vorteile", erklärt Jörg Walker, Steuerexperte beim Beratungsunternehmen KPMG.

Auch zahlreiche russische Oligarchen konnten ihre Firmenimperien dank Zypern steuerlich optimieren. Die Firmenkonstrukte von vermögenden Russen wie Viktor Vekselberg oder Gennadi Timtschenko reichen bis in die Schweiz.

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