Twitter lässt doch die Finger von Soundcloud

Twitter lässt doch die Finger von Soundcloud

Twitter verzichtet nun doch auf Soundcloud, berichtet das Wall Street Journal am Dienstag. Die Übernahme wäre für den Kurznachrichtendienst wohl teuer gekommen, dafür hätte es 250 Millionen Nutzer mehr eingebracht. Schon im vergangenen Jahr scheiterte die Übernahme eines Musikdienstes.

Der US-Kurzbotschaftendienst Twitter ist einem Bericht zufolge aus den Gesprächen über einen Kauf des deutschen Start-ups Soundcloud ausgestiegen. Twitter habe die Frist für exklusive Verhandlungen verstreichen lassen, weil "die Zahlen nicht passten", zitierte das "Wall Street Journal" am Dienstag aus Verhandlungkreisen.

Die auf Technologienachrichten spezialisierte Internetseite "Re/code" hatte zuvor von dem geplanten Kauf der Plattform zum Teilen von Musik durch das US-Unternehmen berichtet. Die Übernahme würde für Twitter voraussichtlich teuer, würde aber 250 Millionen Nutzer einbringen und damit etwa genau so viele, wie der Kurzbotschaftendienst bisher hat. Die Übernahme wäre ein erneuter Versuch von Twitter, ins Musikgeschäft einzusteigen. Ein erster Plan, eine Suchfunktion für Musik anzubieten, war im vergangenen Jahr gescheitert. Soundcloud sammelte kürzlich rund 60 Millionen Dollar (44 Millionen Euro) an Wagniskapital ein. Das "Wall Street Journal" bezifferte den Wert des Unternehmens auf 700 Millionen Dollar.

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