Toyota schraubt Jahresprognose kräftig nach oben

Toyota schraubt Jahresprognose kräftig nach oben

Die Japaner hoben nach einem Gewinnsprung im abgelaufenen Quartal ihre Jahresprognose an. Im laufenden Geschäftsjahr 2013/14 soll das operative Ergebnis nun auf 2,4 Billionen Yen (17,5 Milliarden Euro) steigen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Das wären neun Prozent mehr als bislang erwartet und zudem ein Rekord, der das vor der weltweiten Finanzkrise erzielte Niveau noch übertreffen würde. Die schwächere Landeswährung schiebt die Exporte an - und Toyota liefert besonders viele Fahrzeuge nach Übersee.

Im dritten Quartal von Oktober bis Dezember überraschte Toyota mit einem höheren Ergebnis als von Analysten erwartet. Zu Buche standen operativ umgerechnet rund 4,4 Milliarden Euro - fast das Fünffache des Vorjahreswertes.

Toyota hatte 2013 das zweite Jahre in Folge seine Spitzenposition verteidigt und 9,98 Millionen Autos verkauft. 2014 sollen es weltweit 10,32 Millionen Fahrzeuge sein. Allerdings haben GM und VW den Japanern den Kampf angesagt und wollen diese überholen.

Der Yen hat im laufenden Toyota-Geschäftsjahr rund neun Prozent an Wert gegenüber dem Dollar verloren. Damit werden die Wagen der Japaner im Ausland billiger. Der Währungsverfall geht auf die extrem lockere Geldpolitik sowie weitere umfangreiche Konjunkturhilfen der Regierung in Tokio zurück. Damit soll die Deflation, die das Land jahrelang gelähmt hat, bekämpft werden.

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