Techno-Aktien im Fokus: Texas Instruments ist pessimistisch

Techno-Aktien im Fokus: Texas Instruments ist pessimistisch

Chip-Hersteller muss Umsatzaussichten wegen des schlechten Europa-Geschäfts nach unten revidieren.

Der Chiphersteller Texas Instruments hat seine Prognosen für das laufende dritte Quartal eingeengt. Die Chip-Nachfrage liege nur am unteren Ende der Erwartungen, teilte der US-Konzern am Dienstag mit. Grund sei das schlechte Marktumfeld in Europa. Der Infineon-Konkurrent erwartet nun für das dritte Quartal Umsätze in einer Spanne von 3,21 bis 3,47 Milliarden Dollar nach zuvor 3,27 bis 3,41 Milliarden Dollar.

Bereits im Juli hatte der Konzern davor gewarnt, dass die Erlöse im dritten Quartal deutlich niedriger ausfallen dürften als in einem solchen Zeitraum üblich. Beim Gewinn rechnet TI zwischen 38 und 42 Cent je Aktie. Zuvor lag die Prognose bei 34 bis 42 Cent. Die Halbleiter von TI kommen in einer ganzen Reihe von Produkten zum Einsatz - vom Handy bis zu Spezialgeräten für die Industrie.

Nachdem Konkurrent Intel in der vergangenen Woche wegen der Kaufzurückhaltung von Geschäftskunden und des langsameren Wachstums in Schwellenländern seine Umsatzprognose erneut kassierte, hatte Investoren auch bei Texas Instruments einen solchen Schritt befürchtet. Die TI-Aktien reagierten im späten Handel mit einem Abschlag von einem Prozent.

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