T-Mobile reißt sich US-Frequenzen für 300 Millionen Dollar unter den Nagel

T-Mobile reißt sich US-Frequenzen für 300 Millionen Dollar unter den Nagel

Die US-Mobilfunktochter der Deutschen Telekom rüstet auf: T-Mobile US kauft für 308 Millionen Dollar in bar Funkfrequenzen von U.S. Cellular, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

Damit kann die Telekom-Tochter, die unter massiven Kundenverlusten leidet, künftig mehr Kunden leistungsfähigere Verbindungen anbieten. Mit dem erworbenen Spektrum würden 32 Millionen Menschen in 29 Märkten in der Mississippi-Region erreicht, erläuterte T-Mobile US. "In den heutigen Märkten ist Spektrum Gold wert", sagte Unternehmenschef John Legere. Der Kauf muss noch von den Behörden genehmigt werden. T-Mobile erwartet, das Geschäft im vierten Quartal abschließen zu können.

Die Telekom hatte die US-Tochter vor einigen Wochen mit dem kleineren Rivalen MetroPCS fusioniert und dafür Milliardenabschreibungen in Kauf genommen. Dadurch hat T-Mobile nun eine nötige Größe, um auf dem hart umkämpften Markt mithalten zu können. T-Mobile US hatte in den vergangenen Jahren viele Kunden verloren, weil das Unternehmen unter anderem Lücken beim Netz hatte.

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