Solarworld: Sanierung zieht sich weiter hin

Solarworld: Sanierung zieht sich weiter hin

Die Sanierung des hochverschuldeten Solarkonzerns Solarworld zieht sich hin. Am Donnerstag war auch die Gläubigerversammlung für die zweit Solarworld-Anleihe wegen einer zu geringen Präsenz nicht beschlussfähig.

Bei dem Treffen in Bonn waren lediglich 7,5 Prozent der Gläubiger anwesend, wie ein Firmen-Sprecher erklärte. Für die Wahl eines gemeinsamen Vertreters ist jedoch ein Quorum von 50 Prozent zwingend. Firmengründer und Vorstandschef Frank Asbeck will nun für spätestens Anfang Juli zu einer zweiten Versammlung einladen, auf der dann keine Mindestpräsenz mehr nötig ist.

Asbeck muss nach der Einigung mit den meisten Schuldschein-Gläubigern auch die Gläubiger der beiden 2016 beziehungsweise 2017 fällige Anleihen über insgesamt 550 Millionen Euro ins Boot holen. Bereits am Mittwoch fand das Treffen der 2016 fälligen Anleihe statt mit einer Präsenz unter fünf Prozent. Asbeck will im August dann die für die Sanierung des Konzerns notwendigen Beschlüsse erhalten.

Der mit über einer Milliarde Euro verschuldete Solarkonzern plant einen Schuldenschnitt, wodurch die langfristigen Verbindlichkeiten um etwa 60 Prozent reduziert werden sollen. Die Gläubiger sollen mithin auf 60 Prozent ihrer Ansprüche verzichten und dafür Solarworld-Aktien bekommen.

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