Societe Generale lässt Krise hinter sich und kann Gewinn verdoppeln

Societe Generale lässt Krise hinter sich und kann Gewinn verdoppeln

Die Nummer zwei des Landes nach BNP Paribas profitierte vor allem von guten Geschäften im Wertpapierhandel und einer Rückkehr in die Gewinnzone bei ihren ausländischen Privatkunden-Aktivitäten.

Der Überschuss erhöhte sich auf 955 (Vorjahr: 436) Millionen Euro, wie SocGen am Donnerstag mitteilte. Die Einnahmen fielen leicht auf 6,23 Milliarden Euro. Beide Werte lagen oberhalb der durchschnittlichen Analystenerwartungen.

Wie BNP hat auch Societe Generale gerade begonnen, die Kosten zu senken. Entsprechende Maßnahmen sind auf mehrere Jahre angelegt. Damit reagieren die Geldhäuser auf die schwache Wirtschaftslage in Europa.

BNP hat deswegen auch den deutschen Markt neu entdeckt, wo das Wachstum noch am stärksten ist. Zu den 3500 Mitarbeitern hierzulande sollen in den nächsten drei Jahren bis zu 500 hinzukommen. Die Einnahmen in Deutschland sollen auf 1,5 Milliarden von 1,1 Milliarden Euro jährlich nach oben geschraubt werden. Im Zentrum des Vorstoßes steht der Internet-Broker Cortal Consors, der zu einer vollwertigen Online-Bank ausgebaut werden soll.

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