Sky geht in die Offensive

Sky geht in die Offensive

"Je größer wir werden, desto schneller werden wir wachsen. Und um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir zunächst vier oder fünf Millionen Kundenhaushalte", sagte Sky-Chef Brian Sullivan dem "Handelsblatt".

Im internationalen Vergleich sei Sky Deutschland noch klein. "Trotz unseres beschleunigten Wachstums besitzt nicht einmal jeder zehnte deutsche Haushalt ein Sky-Abo", sagte Sullivan. "Ich sehe keinen Grund, warum wir in der Zukunft nicht signifikant mehr Haushalte erreichen sollten."

Mit Sport, Spielfilmen und Dokumentationen lockte Sky von April bis Juni unter dem Strich 48.000 neue Abonnenten an. Die Gesamtzahl der Kunden stieg damit auf knapp 3,5 Millionen. Viele von Ihnen gewann der Sender für Zusatzangebote wie hochauflösende Bildqualität oder Videoabrufe, so dass die Kunden nun durchschnittlich fast 34 Euro im Monat bei Sky ausgeben.

Sullivan verteidigte die Anhebung der Sky-Preise für die Gastronomie. "Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass viele Wirte durch unsere Übertragungen sehr viel Umsatz machen. Wir hatten geraume Zeit ein Preismodell, das sich langfristig nicht für uns ausgezahlt hat", sagte Sullivan. Er wies darauf hin, dass die meisten Barbesitzer ihr Jahres-Abo mit den zusätzlichen Einnahmen, die sie bei zehn Spielen erzielen, amortisieren.

Für das Gesamtjahr rechnet Sky mit einem positiven Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA). "Unser EBIT wird allerdings noch negativ sein", sagte Sullivan. Im zweiten Quartal wuchsen die Erlöse um 15 Prozent auf 375 Millionen Euro. Das EBITDA des deutschen TV-Ablegers aus dem Reich des Medienmoguls Rupert Murdoch kletterte um 60 Prozent auf 37 Millionen Euro.

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